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Wie nützlich ist ein Fahrradhelm wirklich?

Levior FahrradhelmeWenn es um die eigene Gesundheit und Sicherheit geht, möchte keiner ein Risiko eingehen – und setzt deshalb lieber auf Schutzkleidung, wenn es um das Fahrradfahren oder ähnliches geht. Trotzdem ist das Tragen eines Fahrradhelmes nicht bei allen Menschen so populär, wie es lieber sein sollte. Schon allein wenn man Statistiken genauer betrachtet, wird man bemerken, dass jährlich eine große Anzahl von Personen auf Fahrrädern bei Verkehrsunfällen tödlich verletzt werden. Es ist erwiesen, dass ein Fahrradhelm das verhindern kann. Daher ist weniger die Frage zu stellen, wie nützlich ein Fahrradhelm wirklich ist, sondern vielmehr die Frage danach, warum nicht jeder die Vorteile eines Fahrradhelmes erkennt.

Der Fahrradhelm und seine Vor- und Nachteile

Wie nützlich ist ein Fahrradhelm wirklich?Wer an einen Fahrradhelm denkt, hat oft ein recht negatives Urteil zu dem nützlichen Begleiter. Für die einen sieht er auf den Kopf aufgesetzt schlichtweg zu unattraktiv aus, für die anderen ist er nicht bequem genug zu tragen. Manche Menschen wiederum beschweren sich über das Schwitzen ihrer Kopfhaut beim Fahren mit Helm – was alles durchaus verständlich ist. Solche Nachteile lassen sich natürlich nicht abstreiten und machen durchaus klar, dass das Fahren ohne Helm wesentlich angenehmer sein kann. Doch wenn man seinem Verstand folgt, wird man zugeben müssen, dass all das wohl viel weniger wichtig ist, als die eigene Sicherheit und vor allem die Gesundheit. Was ist schon das Aussehen gegenüber einem langen und gesunden Leben ohne Einschränkungen wert? Eben.

Der wohl offensichtlichste Vorteil eines jeden Fahrradhelmes ist, dass er bei einem Sturz oder Unfall vor schwerwiegenden Kopfverletzungen und somit sogar dem Tod schützen kann. Hierbei nehmen die harte Außenschale und die Hartschaumpolsterung nämlich die meiste Aufprallenergie auf, die sonst den Schädel direkt erreichen würde. Ein weiterer Vorzug vieler Fahrradhelme ist, dass man für Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer viel besser sichtbar sein kann, besonders dann, wenn der Helm knallige Farben hat oder mit einem Reflexstreifen versehen ist. Für alle, die sich mehr um ihr Aussehen als ihre Sicherheit sorgen, stellt sich der Fahrradhelm außerdem als umso nützlicher dar, denn er schützt vor großen und verunstaltenden Narben und Wunden.

Modelle mit Belüftungsschlitzen verhindern das Schwitzen unter dem Helm, sodass sie zumindest diesen Nachteil zunichte machen. Wer sich nun immer noch fragt, wie nützlich ein Fahrradhelm wirklich ist, sollte einmal an Kinder denken. Würde man wollen, dass sie unsicher ohne Schutzkleidung und Helm durch die Gegend fahren und bei einem Unfall tödlich verletzt werden können? Nein, natürlich nicht. Aus diesem Grund sollten auch Erwachsene nicht mit ihrer Sicherheit spielen und den Kleinen unter uns lieber ein gutes Vorbild sein.

Ein weiterer Vorzug eines Fahrradhelmes kann ein modisches Statement sein, das man mit dem Kopfschutz unter Umständen machen kann. Mit einem coolen Spruch oder Design versehen, zieht er nämlich garantiert Blicke auf sich. Das ist zwar kein besonders nützlicher Vorzug eines Fahrradhelmes, aber kann immerhin zum Tragen motivieren.

Führende Hersteller und ihre beliebtesten Modelle

Nur knapp 9 Prozent aller deutschen Fahrradfahrer tragen laut neuer Statistiken einen Helm – selbst, wenn sie auf viel befahrenen Pendlerstrecken unterwegs sind. Dabei geben sich die vielen Hersteller auf dem Markt doch alle Mühe, ansprechende und nützliche Helme mit unterschiedlichen Features auf den Markt zu bringen.

Wer Fahrradhelme kaufen möchte, wird unter diesen führenden Marken bestimmt fündig:

Fast alle Hersteller achten bei ihren Fahrradhelmen besonders auf viele große Belüftungsschlitze, die das Tragen des Helmes angenehmer machen. So bekommt man bei ihnen einen Fahrradhelm, der auf angenehmere Art und Weise nützlich und sicher ist. Was die Preise angeht, können die Angebote dieser Marken im Vergleich stark variieren. Ob teurere Helme dabei eine größere Sicherheit bieten, ist mehr als fraglich – womöglich kann die Qualität der atmungsaktiven Materialien aber bei solchen Modellen besser sein.

Unter Sportprofis und Radrennfahrern ist besonders ein Modell der Marke UVEX sehr beliebt, nämlich der MTB Helm „Finale“. Dieses Modell wurde auf seinen perfekten Schutz und gute Materialien mehrmals eingeschätzt und hat als Testsieger so manchen Testbericht gewonnen. Er ist rutschfest und sorgt für eine optimale Passform, sodass seinem Träger unterwegs die größtmögliche Sicherheit geboten wird. Des Weiteren besitzt er ein sehr geringes Gewicht, das den Nacken kaum belastet und ihn deshalb sehr angenehm zu tragen macht, ebenso wie seine für eine gute Luftzirkulation sorgenden Belüftungsschlitze.

Tipp! Was manche Fahrradhelme neben ihrer Schutzfunktion noch nützlicher machen kann, ist ihr Zubehör: für manche Varianten gibt es zum Beispiel Halter, die für Nachtsichtlampen oder Actionkameras gedacht sind. So kann man beispielsweise im Dunkeln für eine gute Sicht sorgen, oder aber seine Outdoor-Ausflüge auf Video aufnehmen. Für Spaßvögel gibt es sogar Fahrradhelme mit Bierdosen-Halterung, welcher aber kaum für eine gute Sicherheit sorgt und keinesfalls auf richtigen Fahrten zu benutzen ist.

Vor- und Nachteile eines Fahrradhelms

  • Schutz vor schweren und tödlichen Verletzungen
  • können um Nachtsichtlampen oder Actionkameras erweitert werden
  • können richtig schick sein!
  • im Sommer schwitzen manche Menschen unter einem Fahrradhelm

Schutz der so wichtigen Gesundheit

Es steht außer Frage, dass ein Fahrradhelm sehr nützlich im Straßenverkehr ist. Er ist nämlich genauso nützlich, wie die Gurte im Auto oder die Brandschutzkleidung für Feuerwehrleute – ein Fahrradhelm ist nicht nur nützlich, er ist lebenswichtig. Wer daran zweifelt, sollte sich die vielen Fälle anschauen, bei denen ein Fahrradhelm in Unfallszenarien für leichte Verletzungen statt tödlicher gesorgt hat, und wird es sich vielleicht sogar eines Tages danken. Gerade für ältere Menschen und Kinder ist der Fahrradhelm unverzichtbar. Zum einen, weil Kinder eine noch nicht so starke Nackenmuskulatur haben, wie Erwachsene und deshalb das Verletzungsrisiko bei ihnen höher ist.

Zum anderen, weil ältere Menschen häufiger von Gleichgewichtsstörungen oder plötzlichen Schwindelanfällen übermannt werden können und deshalb statistisch gesehen auch öfter mal vom Fahrrad fallen. Hier sollte der Fahrradhelm deshalb besonders gewissenhaft benutzt werden. Selbst Fahrradsportler werden vom Nutzen der unbeliebten Fahrradhelme und ihren Vorzügen berichten können, denn gerade bei ihnen ist die Sturzgefahr aufgrund ihrer Geschwindigkeit groß.

Studie Wichtige Zahlen
Unfallforschung der Versicherer (UDV) Träger eines Fahrradhelms:

  • 73 % tragen keine Kopfverletzungen bei einem Unfall davon
  • nur 2 % erleidenschwere Verletzungen

Radfahrer ohne Helm:

  • 46 % tragen keine Kopfverletzungen bei einem Unfall davon
  • 17 % erleiden schwere Verletzungen
Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • 56 % der Kinder tragen einen Fahrradhelm
  • 4 bis 11 % der Teenager tragen einen Fahrradhelm
  • 11 % der Erwachsenen tragen einen Fahrradhelm

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